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Gewerblicher Umgang mit Tieren

Beim gewerblichen Umgang mit Wirbeltieren wird ein erhöhtes Gefährdungspotential für die zu schützenden Tiere gesehen. Diesem besonderen Schutzbedürfnis trägt der Gesetzgeber durch den Erlaubnisvorbehalt des § 11 Tierschutzgesetz Rechnung.

säugende HündinErlaubnispflichtig sind zum Beispiel:

  • Versuchstierhaltungen
  • Tierheime und Tierpensionen
  • Zochfachgeschäfte, Zoolgische Gärten, Zirkusbetriebe
  • Handel mit Wirbeltieren
  • Reit- und Fahrbetriebe

Auch die private Zucht von Hunden, Katzen oder anderen Wirbeltieren unterliegt ab einem gewissen Umfang dieser Erlaubnispflicht. So gelten Hundezuchten mit drei oder mehr Zuchthündinnen beziehungsweise 3 oder mehr Würfen pro Jahr als gewerbsmäßig und müssen vom Veterinäramt genehmigt sein.

Die Erlaubnis wird schriftlich beantragt und muss neben Angaben zu Art und Umfang der Tätigkeit auch Beschreibungen der Räumlichkeiten in denen die Tiere untergebracht werden sollen und Nachweise über die Sachkunde der verantwortlichen Person enthalten.

Vor Erteilung der Erlaubnis wird die artgerechte Unterbringung der Tiere vor Ort überprüft. Personen die nicht über eine staatlich anerkannte Aus- oder Weiterbildung verfügen, die zum Umgang mit den entsprechenden Tieraten befähigt, müssen zumindest mehrjährige Erfahrungen in der Tierhaltung haben und zusätzlich ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in einem Fachgespräch nachweisen

 
 
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