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Papagei- und Sittichzuchten

Wellensittiche

Seit dem Inkrafttreten des Tiergesundheitsgesetzes zum 01.05.2014 ist eine Zucht- und Haltungsgenehmigung nicht mehr notwendig.

Die Kennzeichnungs-, Dokumentations- und Meldeverpflichtungen ergeben sich aus den Regelungen der Bundesartenschutzverordnung. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie beim Amt für Umwelt, Planen und Bauen des Kreises Herford (Telefon: 05221/13-2324 oder -2328).

Durch die Aufhebung der Psittakose-Verordnung ist für Sittich-/Papageienarten, die nicht in der Anlage 6 der Bundesartenschutzverordnung aufgeführt sind (z. B. Nymphen- und Wellensittiche), die bisherige Kennzeichnungspflicht entfallen. Zwecks Ermittlung der Vogelhalter im Falle eines Ausbruchs einer Krankheit wird jedoch empfohlen, die Sittiche und Papageien, die bisher nach der Psittakose-Verordnung zu kennzeichnen waren, auch zukünftig mit einem Fußring zu kennzeichnen.

Bitte beachten Sie folgende tierschutzrechtliche Regelung:

Ein gewerbsmäßiges Züchten unterliegt dem Erlaubnisvorbehalt des
§ 11 Tierschutzgesetz. Dieses liegt in der Regel vor, wenn bei Vögeln regelmäßig Jungtiere verkauft werden und

  • mehr als 25 Zuchtpaare von Vogelarten bis einschließlich Nymphensittichgröße,
  • mehr als 10 Zuchtpaare von Vogelarten größer als Nymphensittiche,
  • mehr als 5 Zuchtpaare der Vogelart Kakadu und der verschiedenen Ara-Gattungen

gehalten werden.

Die Verpflichtung zur Buchführung ergibt sich aus den tierseuchenrechtlichen Vorschriften, der Geflügelpest-Verordnung. Sie besteht, wenn in Gefangenschaft gehaltene Vögel zu Erwerbszwecken gehalten werden.

Weiterführende Informationen

 
 
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