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Sittichzuchten

Wer mit Papageien oder Sittichen züchten oder handeln will, braucht hierfür eine tierseuchenrechtliche Erlaubnis.

WellensitticheHintergrund ist, dass Papageien und Sittichen die Psittakose, eine auch für den Menschen gefährliche Infektionskrankheit, übertragen können. Durch die Genehmigungspflicht und die damit verbundenen Kontrollen und Auflagen (Einzeltier-kennzeichnung, Führen eines Bestandsbuches) soll sichergestellt werden, dass bei Ausbruch der Krankheit in einem Bestand Personen und Tiere, die möglicherweise mit dem Erreger in Kontakt gekommen sind, schnell ermittelt und erforderlichenfalls behandelt werden können.

Die Genehmigung wird erteilt, wenn

  • die für die Haltung und Pflege der Tiere erforderliche Zuverlässigkeit und Sachkunde vorhanden sind und
  • die Räumlichkeiten im Falle des Auftretens des Psittakose eine wirksame Seuchenbekämpfung ermöglichen.

Nach Eingang des Antrages vereinbart einer unserer Tierärzte einen Ortstermin. Im Rahmen eines Fachgesprächs müssen ausreichende Kenntnisse über Aufzucht und Fütterung, Krankheiten (insbesondere Psittakose/Ornithose) sowie die wichtigsten gesetzlichen Bestimmungen (§§ 9 und 17 g Tierseuchengesetz, Verordnung zum Schutz gegen Psittakose und Ornithose, Tierschutzgesetz) nachgewiesen werden.

Weiterführende Informationen

 
 
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