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Verhinderungspflege

Bei Verhinderung der Pflegeperson (beispielsweise durch Krankheit, Kur oder Urlaub) können Leistungen für eine Ersatzpflege in Anspruch genommen werden. Dabei übernimmt die Pflegekasse für die Ersatz- oder Verhinderungspflege einen bestimmten Höchstbetrag im Jahr für längstens vier Wochen.

Verhinderungspflege kann jedoch nur dann in Anspruch genommen werden, wenn bereits 6 Monate im Rahmen einer Pflegestufe gepflegt wurde.

Bei Inanspruchnahme einer nicht erwerbsmäßig pflegenden Person ist die Leistung auf den Zahlbetrag des Pflegegeldes der festgestellten Pflegestufe begrenzt (Ausgleich zum Beispiel für Verdienstausfall, Fahrtkosten bis zum einem bestimmten Höchstbetrag möglich.

Für eine Verhinderungspflege im Rahmen einer stationären Versorgung gelten im übrigen die Regelungen zur Kurzzeitpflege analog.

Weiterführende Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Gesundheit.

 
 
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