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Jagd- und Fischereiangelegenheiten

Die Bedeutung der Jagd und Fischerei haben sich stetig gewandelt. Auch heute noch erfüllen Jagd und Fischerei für die Allgemeinheit und den Naturhaushalt hinsichtlich der Hege und Erhaltung eines artenreichen und gesunden Wild- und Fischbestandes eine wichtige Aufgabe.

Die Wahrnehmung dieser gesetzlichen Verpflichtung ist nicht immer konfliktfrei umzusetzen, da auch in unserem eher ländlichen Kreisgebiet vielfältige und damit teilweise auch gegensätzliche Interessen der Naturnutzung auftreten.

 

Aktuelle Termine für die Jäger- und Fischerprüfungen:

Die nächste Fischerprüfung findet am 20. und 22. März 2017 statt. Die Jägerprüfung findet am 24. April 2017 statt.

 

Jagd

Die Kreisverwaltung hat als Aufsichtsbehörde (untere Jagdbehörde, im Volksmund auch Jagdamt genannt) darüber zu wachen, dass die sich aus den jagdrechtlichen Bestimmungen ergebenden Ge- und Verbote eingehalten werden.

Im Kreisgebiet wird die Jagd in 82 Jagdbezirken mit einer jagdlich nutzbaren Fläche von rund 32.000 ha ausgeübt. Im Vergleich dazu umfasst die Gesamtfläche des Kreisgebietes rund 45.000 ha.

Das Foto zeigt eine Rehmutter mit ihrem KitzEigene über 75 ha große Jagdflächen werden von den jeweiligen Grundeigentümern (Bund, Land Kommunen bzw. privaten Eigentümern) verwaltet. Die Mehrzahl der kleineren jagdlich nutzbaren Flächen werden von den Grundstückseigentümern, die in einer Jagdgenossenschaft zusammengeschlossen sind, an interessierte Jäger verpachtet. Diese Jagdgenossenschaft unterliegt als Körperschaft des öffentlichen Rechts der Aufsicht durch die Kreisverwaltung.

In allen jagdrechtlichen Angelegenheit ist das Jagdamt Ansprechpartner, so unter anderem für die Ablegung der Jägerprüfung. Das Bestehen des Grünen Abiturs vor dem Jägerprüfungsausschuss ist Voraussetzung für die Erteilung eines Jagdscheines.

 

Statistik der Jägerprüfungen 1995-2011
Bitte klicken Sie auf die Abbildung, um eine vergrößerte Ansicht zu erhalten.

Statistik der Jägerprüfungen 

 

 

 

 

 

 

 

 

An das Jagdamt können Sie sich beispielsweise auch in folgenden Fragen zur Ausübung des Jagdrechts wenden:

  • Abrundung von Jagdbezirken (Einteilung der Bezirke)
  • Überwachung der Einhaltung der Jagdzeiten
  • Abschussplanung beim Rehwild
  • Bestellung von Jagdaufsehern und Wildschadenschätzern
  • Bei bedeutsamen Angelegenheiten steht dem Jagdamt der Jagdbeirat, ein Gremium sachkundiger ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zur Seite. Seine Mitglieder setzen sich zusammen aus Vertretern der Jäger-, Land- und Fortwirtschaft, der Jagdgenossenschaften, des Naturschutzes und der unteren Forstbehörde sowie einem Beauftragten der Landrätin.
Kreisjagdberater Jochen Meyer zu Bexten

Fachlich wird das Jagdamt durch den ehrenamtlich tätigen Kreisjagdberater und seinen Stellvertreter unterstützt. Seit 2015 steht Jochen Meyer zu Bexten als Kreisjagdbearter und Töns-Peter Dingerdissen (seit 1995) als Stellvertreter der Verwaltung in allen jagdlichen Fragen als kompetente Gesprächspartner zur Verfügung.

 

Fischerei

Das Fischereirecht ist Landesrecht und in Nordrhein-Westfalen durch das Landesfischereigesetz geregelt. Das Gesetz regelt die Fischerei in stehenden Seen und großen Teichen sowie fließenden Gewässern.In diesem Bereich ist die Kreisverwaltung als untere Fischereibehörde zuständig für die Ablegung der Fischerprüfung.

Die Erteilung der Fischereischeine ist hingegen Sache Ihres örtlichen Bürgerbüros.


Zur Erfüllung einer Vielzahl von Aufgaben bedient sich die Kreisverwaltung ehrenamtlicher Fischereiaufseher,Peter Burg, Kreisfischereiberater beispielsweise zur

  • Kontrolle der Fischereischeine, Fischereierlaubnisscheine, Fanggeräte und Fischbehälter,
  • Überwachung der Einhaltung der Schonzeiten, 
  • Überprüfung gefangener und gehälterter Fische im Hinblick auf die Einhaltung der gesetzlichen Mindestmaße,
  • Überwachung der Einhaltung tier- und naturschutzrechtlicher Vorschriften, soweit diese für die
    Fischerei von Belang sind. 

Die Fischereibehörde nimmt ferner bei baulichen Maßnahmen an Gewässern Stellung. Hierzu bedient sie sich des Sachverstandes eines ehrenamtlichen Mitarbeiters, dem Kreisfischereiberater, der die Kreisverwaltung Herford in allen fischereilichen Angelegenheiten berät und unterstützt. Im Jahr 2008 hat Peter Burg diese Aufgabe übernommen und steht der Verwaltung mit Rat und Tat zur Seite.
 
 

 
 
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