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Kompetenzentwicklung

 

Leitzielbereich 6: Kompetenzentwicklung

Die Menschen im Kreis Herford entwickeln ihre Kompetenzen durchgängig und  unabhängig von ihrer sozialen zw. ethnischen Herkunft. Sie nutzen ein vielfältiges, ganzheitliches Lernangebot zum Aufbau und zur Erweiterung ihrer fachlichen sowie personalen, sozialen und methodischen Kompetenzen und setzen diese gezielt ein. Die Bildungseinrichtungen im Kreis Herford entwickeln ausgehend von den individuellen Kompetenzen und Fähigkeiten der Lernenden ein gemeinsames Verständnis zur Kompetenzentwickung. Dieses setzen sie orientiert an den Anforderungen der verschiedenen Fachbereiche und mit Unterstützung der Partner in der Bildungsregion um.

Sprach kompetenzentwicklung als Querschnittsaufgabe

MINT   Naturwissenschaftlich-Technische und Mathematische Bildung von Kindern

SoKo M  Soziale Kompetenz und Medien

 

Sprache ist das Medium und der Schlüssel zum Lernen

Es gibt eine folgenreiche Wechselwirkung zwischen der Beherrschung des Deutschen als Schulsprache auf der einen und den kognitiven Fähigkeiten und Bildungserfolgen auf der anderen Seite (Ergebnisse der PISA und IGLU Studie aus dem Jahr 2006). Dies heißt konkret: Mangelnde sprachliche Kompetenz vieler Kinder führt zu Misserfolgen in der Schullaufbahn. Unzureichendes Sprachvermögen vermindert den Lernzuwachs und einen effektiven Wissensaufbau von Fachinhalten. Umgekehrt gilt: Unterstützt man die Entwicklung der Sprachkompetenz, erhöhen sich auch die Bildungschancen der Kinder.

Entwicklumg und Förderung der Sprachkompetenz ist deshalb von zentraler Wichtigkeit und eine wesentliche Aufgabe des Bildungsbüros des Kreises Herford. Ziel ist eine durchgängige, nachhaltige und systematische Sprachförderung in der Bildungsprache Deutsch von der Kita bis in die Sekundarstufe I an den Schulen des Kreises Herford zu etablieren. Die vertikalen und horizontalen Schnittstellen sollen dabei in den Blick genommen werden.

  • Im Bereich der Grundschulen werden in Kooperation mit dem Kompetenzteam und dem Schulamt für den Kreis Herford Multiplikator/Innen für Sprachbildung qualifiziert und fachlich begleitet, um eine einheitliche Voraussetzung für eine Sprachförderung in allen Fächern zu schaffen. Die Ausbildung der Multiplikatorinnen unterstützt durch die Vermittlung von theoretischen Grundlagen zur Sprachbildung und zum Zweitspracherwerb die Kolleg/Innen bei der Entwicklung von sprachförderlichem Unterricht. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Fortbildung ist die Erarbeitung bzw. Weiterentwicklung eines schuleigenen Sprachförderkonzeptes.
  • In Clustern wird derzeit erprobt, mit welchen Maßnahmen und Unterstützungsleistungen der Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule mit Blick auf die sprachliche Entwicklung der Kinder (noch) besser gelingen kann.

In Kooperation mit dem Kompetenzteam und dem Schulamt werden Schulen bei der Entwicklung von schuleigenen Konzepten zur Sprachbildung beraten und begleitet.

Veranstaltungsübersicht:
-in Bearbeitung-

 Haus der kleinen Forscher 2

 

 

Die Stiftung "Haus der kleinen Forscher" fördert mit einer bundesweiten Initiative seit dem Jahr 2006 die naturwissenschaftliche-technische  und mathematische Bildung von Kindern in Kindertageseinrichtungen. Seit dem Jahr 2011 steht das Angebot auch für den Bereich der Grundschulen und des Offenen Ganztages zur Verfügung. Die Stiftung bietet dabei insbesondere Unterstützung bei der Gründung von lokalen Netzwerken sowie die Bereitstellung von Fortbildungen und Materialien für pädagogische Fachkräfte an.

Im Kreis Herford stehen die Angebote der Initiative "Haus der kleinen Forscher" für den Bereich der Kindertagesstätten bereits seit dem Frühjahr 2010 und für den Bereich der Grundschule und des offenen Ganztags seit Ende 2012 zur Verfügung. Während die Umsetzungen in den Anfangsjahren in Kooperation mit dem lokalen Netzwerk in Bielefeld erfolgte, wurde mit der Erweiterung auf den Primarbereich die Gründung eines eigenen Netzwerkes für den Kreis Herford initiiert.

Die Umsetzung der Angebote "Haus der kleinen Forscher" erfolgt seit dem Abschluss der Vereinbarung zur Gründung des Netzwerkes im Dezember 2012 in Kooperation mit dem Amt für Jugend und Familie (Projekt "Kita & Co"), dem Schulamt für den Kreis Herford und dem Kompetenzteam.

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Die rasante Entwicklung im Bereich "Neue Medien" hat nicht nur die Medienwelt, sondern auch die Kinder- und Jugendwelt im besonderen Maße grundlegend verändert. Neben den vielfältigen Chancen, hält das Word Wide Web auch Risiken für Kinder und Jugendliche bereit: Mobbing, sexuelle Belästigungen und Sexting (= z.B. das Veröffentlichen von aufreizenden Bildern oder Videos) sind keine Seltenheit mehr.

Lehrkräfte sowie Pädagoginnen und Pädagogen werden durch die ständigen Veränderungen im Bereich der neuen Medien vor verschiedenste Herausforderungen gestellt, die sie nicht einschätzen können und deren Zusammenhänge ihnen nicht bewußt sind. An dieser Stelle versucht die Arbeitsgemeinschaft SoKo M - Soziale Kompetenz und Medien Unterstützung zu bieten.

Ziel des Zusammenschlusses ist es, Ansprechpartner für Lehrkräfte und Pädagogen bei Fragestellungen in Bezug auf den Themenbereich "Neue Medien" zu sein und Unterstützungsangebote bereit zu stellen.

In der Arbeitsgemeinschaft Soziale Kompetenz und Medien sind aktuell folgende Institutionen vertreten:

  • Medienzentrum des Kreises Herford
  • femina vita, Mädchenhaus Herford e.V.
  • Kreispolizei Herford
  • Stadt Löhne (Kinder- und Jugendzentrum "Riff" Stadtteilzentrum "Raps")
  • Stadt Herford (Jugendförderung und Jugendberatung)
  • Schulamt für den Kreis Herford
  • Bildungsbüro des Kreises Herford
  • Abteilung Offene Kinder- und Jugendarbeit, Schulsozialdienst des Kreises Herford
  • Regionale Schulberatung des Kreises Herford
  • Glücksspielberatung des Diakonischen Werkes
  • AWO Kinder- und Jugendzentrum 'die9'

Für weitere Informationen nehmen sie gerne Kontakt mit uns auf.

 
 
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