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Integration als Querschnittsaufgabe

Ein Schwerpunkt des Kommunalen Integrationszentrums liegt darin, Integrationsarbeit als Querschnittsaufgabe zu gestalten. Hierbei kommen grundlegend alle Handlungsfelder der Integrationsarbeit in Betracht, zum Beispiel Arbeit, Wirtschaft, Sport, Kultur und Gesundheit. Interkulturelle Orientierung einer Institution wird darüber definiert, dass Anerkennung, Wertschätzung, Offenheit und Gleichberechtigung die Leitlinien dieser Institution und der in ihr arbeitenden Menschen sind.

Interkulturelle Öffnung

Ein wesentlicher Beitrag zum Erfolg kommunaler Integrationspolitik und die Konsequenz einer interkulturellen Orientierung, ist die interkulturelle Öffnung. Sie hat zum Ziel, den gleichberechtigten und ungehinderten Zugang aller Einwohnerinnen und Einwohner einer Region, unabhängig von ihrer ethnischen oder kulturellen Zugehörigkeit, zu unterschiedlichen Dienstleistungen sicherzustellen. Interkulturelle Öffnung ist damit eine notwendige Voraussetzung für eine erfolgreiche Kundenorientierung aller kommunalen Dienstleistungen in Zeiten, in denen sich die Zusammensetzung der Einwohnerschaft einer Kommune wegen Wanderung und demografischer Entwicklung grundlegend verändert.

Arbeitsfelder im Bereich Integration als Querschnittsaufgabe sind zum Beispiel:

  • Beratungsleistungen
  • Netzwerkarbeit
  • Informationsveranstaltungen
  • Interkulturelle Trainings
Interkulturelle Öffnung der Feuerwehren

Das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Herford unterstützt seit März 2015 die Feuerwehren im Kreisgebiet bei ihrem Vorhaben, sich interkulturell zu öffnen. Hintergrund ist der Wunsch, eine fachliche und organisatorische Unterstützung durch das KI des Kreises Herford bei dem Prozess zu erhalten.

Als ein Schwerunkt für das Jahr 2015 wurde definiert, Führungskräfte aus den Feuerwehren in Workshopveranstaltungen zu sensibilisieren. Die Veranstaltungen sollen dazu ermutigen, sich mit den aktuellen Fragen und Antworten zu den Themen Interkulturalität, Integration, Vielfalt und Migration in Feuerwehren zu beschäftigen, Haltungen zu hinterfragen und Diskussionen anzustoßen. Das Konzept der Workshops basiert auf den erfolgreich vom DFV durchgeführten Projekten „Deine Feuerwehr – Unsere Feuerwehr! Für ein offenes Miteinander“ und „Miteinander reden!“ und den dafür erstellten Handreichungen und Schulungskonzept.

Ansprechpartnerin im Kommunalen Integrationszentrum ist Frau Chaput.

 
 
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