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Kommunales Integrationszentrum (KI)

Servicezeiten: Kommunales Integrationszentrum

Kommunales Integrationszentrum Kreis Herfod (Logo)

Zum 01. Januar 2012 trat das Gesetz zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe und Integration in Nordrhein-Westfalen (Teilhabe- und Integrationsgesetz; TIntG NW) in Kraft.

Mit diesem Gesetz verfolgt das Land das Ziel, Menschen mit Migrationshintergrund durch verschiedenste Unterstützungsleistungen die Integration in die hiesige Gesellschaft zu erleichtern. Gleichzeitig soll in der Gesellschaft die Toleranz gegenüber anderen Kulturen gefördert werden. Zum Erreichen dieses Zieles wird durch das Gesetz die Ebene der Landesbehörden zur Unterstützung der Zielsetzung verpflichtet.

Die Errichtung eines Kommunalen Integrationszentrums für den Kreis Herford wurde im Kreistag am 13.12.2013 beschlossen.

Basisqualifikation für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe

Flyer für die Basisqualifikation für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe - Auftaktveranstaltung im Kreishaus in Herford

Basisqualifikation für Ehrenamtliche 

Islam und Flüchtlinge"

Der Begriff Islam ist jedem aus den Nachrichten hinreichend bekannt, der persönliche Umgang mit Musliminnen und Muslimen ist alltäglich. Dennoch fehlt es häufig an elementaren Kenntnissen über die Religion des Islam. Das tatsächliche Wissen über den Islam ist eher rudimentär. Meinungen, Wissen und Vermutungen mischen sich. Oftmals fehlen eingehende Kenntnisse über das Verbreitungsgebiet des Islam oder Muhammeds Biographie. Stattdessen verbindet man mit dem Islam in erster Linie die Türkei, arabische Staaten oder bestimmte Kulturen. Kultur und Religion sind aber nicht das gleiche. Zudem sind viele Geflüchtete in Deutschland Muslime. Dies macht noch einmal deutlich, dass für eine verantwortliche Teilnahme an Diskussionen Kenntnisse über den Islam wichtig sind. An diesem einen Abend sollen die Grundlagen des Islams und die Flüchtlingsthematik im Hinblick auf muslimische Geflüchtete thematisiert werden. Für diesen Vortrag konnte der Diplom-Soziologe Cemil Sahinöz gewonnen werden.

Hiermit laden das Kommunale Integrationszentrum Kreis Herford, die Gleichstellungsstelle Kreis Herford und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Kreisverband Herford-Stadt e.V. Sie ganz herzlich zu dem 12. Modul der Basisqualifikation für Ehrenamtliche ein.

Die Veranstaltung findet satt am 25.04.2017 um 17.00 Uhr im Kreishaus Herford - Ebene 3.

Aus

Gudrun Kirchhoff
Kommunales Integrationszentrum (KI)
Verwaltungsassistenz
Amtshausstraße 3
32051 Herford
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#DANKE

Das ehrenamtliche Engagement von zahlreichen Initiativen und Privatpersonen im Kreis Herford leistete in den vergangenen Monaten mit den unterschiedlichsten Aktivitäten einen unschätzbaren Beitrag bei der Flüchtlingsarbeit in der Region.

 

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Aus diesem Grund lud das Kommunale Integrationszentrum des Kreises Herford ehrenamtliche FlüchtlingshelferInnen im Kreis Herford zu einer Veranstaltung in das Jugendgästehaus Rödinghausen am 2. Juli 2016 ein. 80 Ehrenamtliche nahmen die Einladung an. Herr Landrat Jürgen Müller bedankte sich für ihr außerordentliches Engagement im Kreis Herford. Der Nachmittag bot den Gästen die Möglichkeit , sich in einer fröhlichen und geselligen Atmosphäre untereinander auszutauschen oder sich vielleicht erstmals persönlich kennenzulernen.

Fotos zur Veranstaltung finden Sie im Archiv.


Vernetzung von vorhandenen Strukturen

Zielgruppen der kommunalen Integrationszentren sind Einrichtungen der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit, Migrantenvereine und -organisationen, Verwaltungen und weitere Akteure der kommunalen Integrationsarbeit.

Aufgrund der bisherigen Entwicklungen gibt es im Kreis Herford gute Ausgangsbedingungen für die Einrichtung eines Kommunalen Integrationszentrums. So bestehen beispielsweise kreisweit seit Jahren agierende Netze: Das Projekt widunetz ist ein Netzwerk für Integration & Vielfalt im Kreis Herford. Durch einen Kooperationsvereinbarung mit dem Land NRW ist ein regionales Bildungsnetzwerk aufgebaut worden. Beide Projekte verfolgen gemeinsame Ziele und sind damit ein gutes Beispiel für Integration als Querschnittsaufgabe und Integration durch Bildung. Der Mehrwert ergibt sich unter anderem aus der Verknüpfung dieser beiden Stränge und Netzwerke. Es können Doppelstrukturen vermieden und Ressourcen durch eine Bündelung beziehungsweise durch eine Abstimmung möglichst effizient eingesetzt werden.

Aufgabenschwerpunkte des Kommunalen Integrationszentrums (KI) im Kreis Herford

Die Kernaufgaben der Kommunalen Integrationszentren sind im Gesetz benannt. Es geht um Integrationsförderung, Entwicklung fachlicher Konzepte und interkulturelle Qualifizierung von Einrichtungen und Angeboten entlang der Bildungskette von jungen Menschen (§ 7 Absatz 1 Ziffer 1 TIntG NW). Und es geht hinsichtlich der Vielzahl integrationsrelevanter Akteurinnen und Akteure und Angebote innerhalb und außerhalb der kommunalen Behörden um die Schaffung von Transparenz sowie die Bündelung und Koordinierung der vielfältigen Aktivitäten (§ 7 Absatz 1 Ziffer 2 TIntG NW) (Vergleiche: Einrichtung eines Kommunalen Integrationszentrums; Landesweite Koordinierungsstelle Bezirksregierung Arnsberg).

 


Beispielhafte Ansätze für die Arbeit des Kommunalen Integrationszentrums sind:

  • Bestands- und Bedarfsanalysen zu integrationsrelevanten Daten und Fakten,
  • Entwicklung integrationspolitischer Handlungskonzepte,
  • Konzepte interkultureller und durchgängiger sprachlicher Bildung entlang der Bildungskette (Kindergarten, Schule, Übergang Schule-Beruf),
  • Interkulturelle Öffnung und Institutionenentwicklung im Bildungsbereich,
  • Entwicklung von Systemen zur Integrationsbegleitung,
  • Fortbildungen zur durchgängigen Sprachbildung für Erzieherinnen und Erzieher,
    für Ausbilderinnen und Ausbilder und für Lehrerinnen und Lehrer

Aufgabenschwerpunkte im Kommunalen Integrationszentrum:

 


Gefördert durch:

KI Logo Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW

KI Logo Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW

 
 
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